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Vortrag - Mentaltraining - leicht erklärt

Gemeindesaal Gaaden 17.06.2026

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1. Was ist Mentaltraining?

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Begriffserklärung

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  • "mental" – Geist, Denken, Verstand; „den Geist betreffend"

  • "Training" – impliziert regelmäßiges Üben

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→ Beim Mentaltraining werden geistige Fähigkeiten gezielt trainiert und weiterentwickelt.

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2. Grundannahmen im Mentaltraining

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Die drei zentralen Grundannahmen

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  • Man kann nicht, nicht mental handeln.

    • Jede Handlung ist von einem mentalen Prozess begleitet – wir können diesen bewusst steuern oder dem Zufall überlassen.

    • Beispiel: „Denk nicht an einen rosa Elefanten!"

  • Körper und Geist sind eins.

    • Bestimmte Körperhaltungen hängen direkt mit Gedankenmustern und Emotionen zusammen. Durch gezielte Körpersprache können wir Gedanken und Emotionen beeinflussen.

  • Emotionen und Gedanken sind wie Muskeln bewusst ansteuerbar.

    • Was am häufigsten stimuliert wird, entwickelt sich am stärksten. Ich bestimme selbst, welche neuronalen Strukturen aufgebaut und stabilisiert werden

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3. Wo wird Mentaltraining angewendet?

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Überall dort, wo Gedanken oder Ängste dich blockieren – oder alte Glaubenssätze dich daran hindern, weiterzukommen.

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Schule: Prüfungsangst, Organisation & Zeiteinteilung, Mobbing

 

Arbeitsplatz: Teambuilding – wieder gemeinsam statt gegeneinander, effizientes Arbeiten & Prozessoptimierung, Stressprävention u. v. m.

 

Persönlichkeitsentwicklung: Entscheidungen treffen – beruflich und privat, Glaubenssatzarbeit, Stressmanagement, Gewohnheiten erkennen – annehmen – ablegen, z. B. Gewichtsabnahme, Rauchen reduzieren bis hin zur Rauchfreiheit, Nägelkauen abgewöhnen u. v. m.

 

Gesundheit: Mentale Unterstützung bei Bewegungseinschränkungen in Begleitung von Ärzten oder Physiotherapeuten, Stressmanagement,

Mental Load – das Familienleben bewusster und schöner erleben, Mobbing, Glaubenssatzarbeit, entspannt zur Selbstliebe finden u. v. m.

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Sport: Visualisieren des Ablaufes eines Wettkampfes, Muskeln mental zusätzlich stärken, etc.

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4. Wissenschaftliche Erkenntnisse

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Was die Forschung sagt

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  • Neuroplastizität: Nervenzellen bilden neue Verbindungen – ungenutzte werden abgebaut.

  • Carpenter-Effekt (Ideomotorische Bewegung):

    • Reines Vorstellen erzeugt messbare Trainingseffekte (z. B. Muskelzunahme trotz Gips).

    • Anwendung bei Angstzuständen, Phobien und Bewegungsstörungen.

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